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Bayerischer Verwaltungsgerichtshof lässt Imker im StichDer Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat mit seinem heutigen Urteil einen Schutzanspruch der Imker gegen den Eintrag verbotener Gentechnik in ihren Honig verneint. Und das, obwohl der Honig dadurch seine Verkehrsfähigkeit verliert, d. h. weder verkauft noch verschenkt werden darf. Mit seinem Urteil, das den Parteien nach der Verhandlung am 16. März heute schriftlich zugestellt wurde, hat das Gericht die Berufungen von Imker Karl Heinz Bablok und vier weiteren betroffenen Imkern zurückgewiesen, die einen Schutzanspruch gegenüber dem Anbau des Genmaises MON 810 in der Nähe ihrer Bienenstände durchsetzen wollten. Eine Begründung dafür gibt es derzeit noch nicht. Nicht geklärt wurde, ob Imkern ein Schadensersatz zusteht. Die Imker werden nun mit Unterstützung des Bündnisses zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ziehen, damit sie auch weiterhin ein reines Naturprodukt anbieten können.Die Pressemeldung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs finden Sie unter www.bienen-gentechnik.de/fix/doc/PM Bayerischer VGH.pdf Recycling-PapierAlleine der Umstieg auf Recycling-Papier würde 146.000 Tonnen klimaschädliches CO2 im Jahr einsparen. Zudem ist die Zellstoff- und Papierproduktion eine der Hauptursachen für den Holzeinschlag in den Urwäldern Asiens und Amerikas. Recycling-Papiere belasten die Umwelt im Schnitt um ein Drittel weniger als Papiere aus Frischfasern. Für die Produktion von weißem Frischfaserpapier werden teilweise ganze Wälder gerodet und die Herstellung verbraucht große Mengen an Energie und Wasser. Zudem steht das heutige Recyclingpapier den herkömmlichen Produkten in nichts mehr nach, ist gut mit Tinte beschreibbar und eignet sich ebenso gut für Drucker oder Kopierer.Mehr dazu: www.greenpeace-aachen.de/wald/recyclingpapier.php www.initiative-papier.de/index.php?page_id=113
Der helle WahnsinnBei uns und in der gesamten westlichen Welt wird zunehmend die Nacht zum Tage. Straßenlampen und Gebäudebeleuchtung, Fabriken, Verkehrswege und Skybeamer strahlen immer mehr Licht ab. Und zwar nicht gerichtet und gezielt, sondern mit hohem Abstrahl- und Streuverlust. Experten sprechen hier von Lichtverschmutzung. Es gibt vermehrt Anzeichen für ernsthafte Risiken: Bedrohung der Artenvielfalt. Energieverschwendung. Gravierende Gesundheitsgefahren. Kulturelle und wirtschaftliche Verluste.Mehr dazu: www.verlustdernacht.de
Europäischer Gerichtshof bestätigt: Honig muss vor genmanipuliertem Pollen geschützt werden Das Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik, initiiert von Mellifera e. V., feiert seinen Sieg über einen Goliath der Genindustrie. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat unsere Auffassung bestätigt. Selbst geringste Spuren genmanipulierter Organismen ohne Lebensmittel-Sicherheitsprüfung im Honig führen dazu, dass er dem europäischen Gentechnikrecht unterliegt und nicht in den Verkehr gebracht werden darf. Das, was für den Honig unseres klagenden Imkers Karl Heinz Bablok gilt, gilt nun auch für sämtliche Lebensmittel in der EU. Damit steht auch fest, dass Imker Anspruch auf Entschädigung haben, wenn ihr Honig Spuren von Gentechnik enthält. Eine erneute Zulassung der Genmaissorte MON 810, um die sich der Hersteller Monsanto derzeit bemüht, dürfte damit in weite Ferne gerückt sein.Mehr dazu: www.bienen-gentechnik.de/gen/gen.news/news.gen.17/index.html Lautlos sterben weltweit Milliarden von Bienen
und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr. Das Bienensterben durch Vergiftungen mit Maisbeizmitteln im Frühjahr 2008 ist den Imkern im Rheintal, aber auch der Bevölkerung noch gut im Gedächtnis. Mehr als 10.000 ihrer Bienenvölker wurden geschädigt. Die Anwendung eines Beizmittels mit einem für Insekten hochgiftigen Wirkstoff aus der Gruppe der Neonicotinoide war bekanntlich die Ursache. Seither ruht die Zulassung für solche Beizmittel. Wir müssen aber auch in Zukunft damit rechnen, dass der Bauernverband sowie die Saatgutfirmen auf Landesebene oder bundesweit versuchen werden, eine Wiederzulassung von Neonicotinoiden durchzusetzen. Unterzeichnen Sie diese dringende Petition zum Schutz unserer Bienen und Ernährung.: www.avaaz.org/de/save_the_bees Weitere Informationen zum Thema: Presseartikel der Süddeutschen Zeitung: www.sueddeutsche.de/wissen/bienensterben-in-deutschland-imker-ohne-volk-1.23433 BUND-Positionspapier (PDF): 20100810_chemie_pestizide_bienensterben_hintergrundpapier.pdf |
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